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Meet the C-30 Digital Harpsichord

The advent of the C-30 Digital Harpsichord

C-30

Das C-30 Digital Cembalo reproduziert überzeugend den schönen zarten Klang eines traditionellen Tasteninstrumentes, des Cembalos. Roland ist bestrebt, dieses wundervolle Klangerlebnis vielen Menschen zu bieten und das Musizieren am Cembalo sowohl zu Hause als auch an anderen Orten problemlos zu ermöglichen. Das ist die Vision, die sich hinter der Entwicklung des C-30 Digital Cembalos verbirgt.

Obwohl das Cembalo ein großartiges Instrument ist, haben der benötigte Platz und die hohen Kosten für ein gutes Instrument die allgemeine Popularität verhindert. Akustische Cembali sind außerdem sehr anfällig dafür, die Stimmung bei Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsänderungen zu verlieren. Bevor man sich an ein akustisches Cembalo setzen und spielen kann, ist meistens Zeit und Kenntnis zum Stimmen des Instrumentes erforderlich. Diese notwendigen Wartungsarbeiten und andere Unbequemlichkeiten haben es dem Cembalo sehr schwer gemacht, häufig gespielt und gehört zu werden. Mit größtem Respekt vor alledem, was das Cembalo spielens- und hörenswert macht, hat Roland allen fortschrittlichen Einfallsreichtum und modernste Technologien angewandt, um ein zeitgemäßes Cembalo zu entwickeln, das wesentlich einfacher und flexibler in der Anwendung ist. Damit hat Roland dem traditionellen Wartungs-intensiven Cembalo eine neue Lebenszeit gegeben

Auch wenn man vom Klang des Cembalos fasziniert war, war es trotzdem sehr schwierig, auf einem solchen Instrument spielen zu können, es sei denn, man hatte bereits vorher Klavierunterricht. Mit dem C-30 Digital Cembalo macht Roland den intimen Charme des Cembalos, der seine Blüte in der großartigen Glanzzeit der Barock hatte, heute vielen Menschen in der ganzen Welt zugänglich.

A brief account of acoustic harpsichords

Das Cembalo ist ein Tasteninstrument, dessen Klang durch das Anreißen von Saiten erzeugt wird. Auch Bach kannte es unter diesem italienischen Namen. Am Hofe Loius XIV wurde der französische Name Clavecin verwendet. Unabhängig von der Bezeichnung entstanden die ersten Instrumente im 14. und 15. Jahrhundert in Europa. Bis zur Entwicklung des Klaviers im Laufe des 18. Jahrhunderts war die Pfeifenorgel das einzige konkurrierende Tasteninstrument zum Cembalo.

Der Klang des Cembalos ist außergewöhnlich zart und schön und eignet sich besonders für solistisches Spiel. Außerdem unterstützt es sauber den Klang anderer Instrumente und war deshalb auch als Ensemble-Instrument und zur Begleitung verschiedener Instrumente und der menschlichen Stimme sehr populär. Im 20. Jahrhundert lebte das Cembalo wieder auf bei der Aufführung der Musik aus dem 16.-18. Jahrhundert und ist bis heute beliebt.

Zahlreiche Cembalotypen entstanden zu unterschiedlichen Zeiten in den verschiedenen Ländern. Wenn man die Bauform traditioneller französischer und italienischer Cembali vergleicht und auch artverwandte Instrumente wie das Spinett und Virginal einbezieht, wird man sehr bald feststellen, dass diese individuellen Instrumente alle ihre eigenen ausgeprägten Merkmale besitzen. Die Tastaturmensur und die Anzahl der Tasten sind unterschiedlich und beim Spielen stellt man fest, dass auch der Anschlag sehr unterschiedlich sein kann. Keins diese Instrumente ist jemals zu einem Standard geworden.

 

French harpsichord
Französisches Cembalo
Ein ausgezeichnetes Beispiel eines französischen Cembalos
Erbaut von Francois Blanchet II, Paris, 1765
Zwei 61-tastige Manuale: 2x 8´, 1x 4´
FF bis f3: Koppel und Lautenzug
Virginal
Virginal
Ein ausgezeichnetes Beispiel eines Virginals
Erbaut in Brescia, Italien, ca. 1800
62 Tasten: BB bis c4
Early Italian harpsichord
Frühes italienisches Cembalo
Ein ausgezeichnetes Beispiel eines frühen italienischen Cembalos
Erbaut in Florenz, ca. 1800
51 Tasten: 2 x 8´; C bis d3
Spinet
Spinett
Ein ausgezeichnetes Beispiel eine Spinetts
Erbaut von Stephen Keene, London, frühes 18. Jh.
52 Tasten: GG/BB bis d3

*Source: Hamamatsu Museum of Musical Instruments Illustrated Collection Catalog III: European Keyboard Instruments
Photos of harpsichords, which are a part of the museum collection, provided by Hamamatsu Museum of Musical Instruments.

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The sound of acoustic harpsichords

Die Lautstärke des Klangs wird kaum durch die Anschlagstärke beeinflusst. Eine größere Klangfülle wird dadurch erreicht, dass mehrere Saiten pro Taste angerissen werden und ein weicherer Klang wird durch den Einsatz einer Dämpfung erzielt.

8-Fuß I Tonlage Bekannt als “8´ hinten“, dieser Grundklang ist weich und voll.
8-Fuß II Tonlage Die Saite wird nahe an ihrem klingenden Ende angerissen. Oft bezeichnet als „8´vorne“ ist der Klang hell und ziemlich markant.
4-Fuß Tonlage Eine Oktave über dem 8-Fuß. Die Kombination aus 8´ und 4´ ergibt einen obertonreichen Klang.
Lautenzug Wenn die 8´-Saiten mit einem Filz oder ähnlichem Material abgedämpft werden, ähnelt der Klang einer Laute, dem Vorläufer der Gitarre.
  • Note
  • Die Bezeichnung für die Tonlage der Cembalo-Register ist von der Länge der Orgelpfeifen abgeleitet. Die Grundlänge beträgt 8 Fuß, die halbe Länge davon ist 4 Fuß, dessen doppelte Schwingung einen Klang produziert, der eine Oktave höher ist.

  • Bei großen zwei-manualigen Cembali werden normalerweise drei Saiten pro Taste angerissen. Die Klangfarbe und die Lautstärke sind unterschiedlich, je nachdem ob die Saiten einzeln oder gleichzeitig gespielt werden. Das bezeichnet man als Register.

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Tuning methods (temperaments)

Vor vielen Generationen probierte man verschiedene Stimmungsmethoden aus, um nach den damaligen musikalischen Gesetzmäßigkeiten schön-klingende Harmonien in den Kompositionen zu bekommen. Für akustische Cembali und Pfeifenorgeln sind die folgenden fünf Temperierungen die gebräuchlichsten. Ein weiterer Vorzug des C-30 ist es, zwischen diesen Temperierungen einfach per Knopfdruck umschalten zu können.

Gleichmäßige/ gleichschwebende Temperierung Diese wohltemperierte Stimmung wird heutzutage für Klaviere angewendet. Durch die Unterteilung der Oktave in 12 gleiche Halbtöne kann man in jeder beliebigen Tonart spielen, ohne dass sich die Obertöne ändern.
Werckmeister Diese ausgewogene Temperierung ermöglicht das Spiel in allen Tonarten, wobei sich die Obertöne in jeder Tonart verschieden sind. Sehr ähnlich zur gleichmäßigen Temperierung ist Werckmeister relativ problemlos einsetzbar und war zu Bachs Zeiten sehr verbreitet.
Kirnberger Ähnlich zu Werckmeister ist auch das Spiel in allen Tonarten möglich, wobei jede einen eigenen Tonartencharakter aufweist. Eine Transponierung ist zwar möglich aber recht schwierig. Diese Temperierung wurde von den Generationen nach Bach genutzt.
Vallotti Wie Werckmeister eine ungleich schwebende Stimmung, aber nahe an der gleichschwebenden Temperierung, so dass ein Transponieren ohne Einschränkung möglich ist.
Mitteltönig Häufig genutzt für Pfeifenorgeln. Der Gegensatz zum Erreichen schöner Terzen besteht in der Begrenzung der nutzbaren Tonarten. Daraus folgt eine deutliche Einschränkung bzgl. der Transponierbarkeit.
  • Note
  • Die Temperierung hat eine große Wirkung auf den Klang. Die Musik von Bach klingt z. B. anders, wenn man die damals gebräuchliche Werckmeister-Stimmung benutzt. Jetzt können Sie die Musik genauso erleben und verstehen, wie der Komponist es sich bei ihrer Entstehung gedacht hat.

Special advantages as a digital harpsichord

  • Geringes Gewicht und kompaktes Design. Sie können es problemlos überall aufstellen.

  • Oberteil und Stand sind leicht auseinander zu bauen. Sie können es mit einem PKW problemlos transportieren und zu Veranstaltungen und Proben mitnehmen.

  • Keine Wartungsarbeiten und –kosten bzgl. der Stimmung. Sie können es sofort einschalten und spielen.

  • Wechseln Sie das Instrument im wahrsten Sinne des Wortes. Per Knopfdruck können Sie die passende Temperierung aus der Zeit wählen, aus der das Musikstück stammt.

  • Sogar mit nur einer Tastatur können Sie wie auf einem zwei-manualigen Instrument spielen.

  • Mit den weitere internen Klängen (Orgelpositive, Hammerklavier, Celesta) erfahren Sie das echte Erlebnis wenn Sie Musik aus unterschiedlichen Epochen spielen.

  • Sie können die Lautstärke verringern und Kopfhörer anschließen. Damit können Sie zu jeder Tages- und Nachtzeit spielen oder üben, ohne jemanden zu stören.

  • Sie können die Lautstärke erhöhen wenn Sie in einem Ensemble musizieren und das Instrument damit optimal an die Anzahl und Lautstärke anderer Instrumente anpassen.

  • Ausdruckskraft, die nur ein Digital Cembalo bieten kann. Jetzt können Sie das Cembalo auch dynamisch spielen. Dank der Anschlagdynamik und dem verwendbaren Dämpferpedal können Sie sogar originale Klaviermusik spielen.

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